Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit - Eine kurze Chronik der Friedrich-Naumann-Stiftung [Druckversion]
Eine kurze Chronik der Friedrich-Naumann-Stiftung
19.05.1958
Gründung der Friedrich-Naumann-Stiftung im Hause des Bundespräsidenten Theodor Heuss.
14.11.1958
Erste Sitzung des Kuratoriums: Wahl des Vorstandes (Vorsitzender Walter Erbe).
14.11.1958
Erste Großveranstaltung in Bad Godesberg, Rede Theodor Heuss: "Naumanns Erbe in dieser Zeit".
09.04.1959
Das Kuratorium wählt seinen Vorsitzenden: Paul Meyle.
April 1959
Die Geschäftsstelle beginnt ihre Arbeit in Bonn (Geschäftsführer Werner Stephan). Die Zeitschrift "liberal" erscheint.
09.04.-11.04.1959
Erste Arbeitstagung in Bad Kreuznach: "Die geistige und politische Freiheit in der Massendemokratie".
25.03.1960
Konstituierung des Beirats (Vorsitzender Walter Bauer). Erscheinen der Erste Schriftenreihe der Stiftung "Schriftenreihe zur Politik und Zeitgeschichte".
Januar 1961
Gründung des Vereins "Freunde der Friedrich-Naumann-Stiftung".
Januar 1962
Geschäftsstelle wird nach Bad Godesberg verlegt.
24.05.1963
Vorstandsbeschluss zur Errichtung einer Begegnungsstätte in Gummersbach.
Juli 1963
Bildung einer Auslandsabteilung: Betreuung der "School for Freedom", Gründung eines Bildungszentrums in Tunesien - Fortbildung mittlerer und gehobener Führungskräfte aus Wirtschaft, Gewerkschaft, Journalisten - Publikation: u.a. "Menschenwürdige Gesellschaft", Edition der Werke Naumanns.
1964
Gründung einer Kommission zur Beratung der Programme der Arbeitstagungen: "Programm-Ausschuss".
Gründung einer "Arbeitsgemeinschaft für Wirtschafts- und Sozialforschung in den Entwicklungsländern".
Aufbau des Instituts Ali Bach-Hamba in Tunis.
08.07.1965
Grundsteinlegung der Theodor-Heuss-Akademie (THA).
03.12.1966
Kuratorium beschließt Berufung eines Haushaltsausschusses.
Schwerpunkte der Auslandsarbeit: Aus- und Fortbildung von Führungskräften.
Erste Verleihung des Wolf-Erich-Kellner-Gedächtnispreises.
26.05.1967
Eröffnung der THA (Leiter Horst Dahlhaus).
01.01.1968
Erwerb des Archivs der FDP-Bundespartei.
April 1969
Errichtung von Landes- und Regionalbüros.
November 1973
Beginn des Stipendienprogramms zum Wintersemester 1973/74 (17 Stipendiaten).
1974
Landesbüro Berlin wird zu einer "Europäischen Begegnungsstätte Berlin".
Eröffnung eines "Liberalen Clubs" in Oldenburg.
August 1975
Gründung eines Dachverbandes der liberalen Bildungseinrichtungen "Vereinigung liberaler Bildungseinrichtungen e.V."
Südeuropa wird in die Auslandsarbeit einbezogen.
Oktober 1977
Zusammenführung der Aufgaben von Programmausschuss und Beirat.
Einrichtung eines Referats Europa (ab 1978 "Gruppe Europa").
Februar 1978
Herausgabe der ersten "Dokumentationen" zu aktuellen politischen Sachfragen.
17.10.1979
Aus Anlaß des 50. Geburtstages von Karl-Hermann Flach wird erstmals der nach ihm benannte Preis für Journalisten an Rolf Zundel verliehen.
1980
Gründung von Landesstiftungen, die in den Bundesländern die Aufgaben der Landes- und Regionalbüros übernehmen.
31.01.1984
Eröffnung des neu errichteten Archivs des Deutschen Liberalismus in Gummersbach.
05.05.1984
Eröffnung des Margarethenhofs, der Galerie und des Politischen Clubs in Königswinter.
05.10.1984
Beschluss des Vorstandes über eine veränderte Organisationsstruktur der Friedrich-Naumann-Stiftung.
05.03.1985
Mit einer Rede von Ralf Dahrendorf und in Anwesenheit von Bundespräsident Professor Dr. Richard von Weizsäcker erinnert die Stiftung an den 125. Geburtstag von Friedrich Naumann.
01.01.1987
Gründung des Forschungsinstituts. Errichtung der Europäischen Begegnungsstätte Saar in Saarbrücken.
1988
Gründung der Internationalen Akademie für Entwicklung in Freiheit, Sintra.
Erster Rastatter Tag zur Geschichte des Deutschen Liberalismus.
31.08.1989
Kuratorium beruft einen Ausschuss zur Strukturreform der Stiftung.
November: Erster Band des "Jahrbuchs zur Liberalismus-Forschung".
21.11.1989
Bildungsstätte Waldhaus Jakob in Konstanz nimmt die Arbeit auf.
01.07.1990
Einrichtung des Büros Berlin zum Aufbau der Bildungsarbeit in den fünf neuen Bundesländern.
Beginn der Stiftungsarbeit in Mittel-, Südost- und Osteuropa.
15.01.1991
Das Kuratorium erweitert sich um Mitglieder aus den neuen Bundesländern.
25.02.1991
Das Kuratorium beschließt die neue Satzung.
15.03.1991
Der Vorstand wird erstmals nach der neuen Satzung gewählt.
09.05.1991
Die Stiftung erhält eine neue dezentrale Struktur; im Ausland wird die Arbeit von Regionalbüros koordiniert.
02.09.1991
Das Kuratorium richtet einen Programm- und einen Finanzausschuss ein.
29.09.1991
Aus Anlass des 70. Geburtstages ihres Vorsitzenden Wolfgang Mischnick besucht Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl die Stiftung auf dem Margarethenhof in Königswinter.
12.09.1992
Offizielle Eröffnung der Bildungsstätte Zündholzfabrik in Lauenburg an der Elbe.
Februar 1993
Start der Kampagne "Toleranz zeigt sich im Handeln".
01.01.1995
Die Theodor-Heuss-Akademie in Gummersbach übernimmt das Dialogprogramm für internationale Führungskräfte (IAF).
26.04.1995
Neuer Vorstand:
Dr. Otto Graf Lambsdorff (Vorsitzender), Rolf Berndt (Geschäftsführendes Vorstandsmitglied).
Juni 1995
Gründung des Liberalen Instituts der Friedrich-Naumann-Stiftung.
09.02.1996
Dr. Jürgen Morlok wird zum neuen Kuratoriumsvorsitzenden gewählt.
24.05.1996
Die neue Stiftungskampagne "Umdenken: Anstiftung zur Freiheit" wird von Dr. Otto Graf Lambsdorff der Öffentlichkeit vorgestellt.
07.12.1996
Eröffnung der Wolfgang-Natonek-Akademie im "Haus am Ahorn" im vogtländischen Kottenheide.
06.05.1998
Festveranstaltung "150 Jahre liberale Revolution in Europa" in der Paulskirche zu Frankfurt am Main.
01.07.1998
40 Jahre Friedrich-Naumann-Stiftung: Feier im Margarethenhof, Geschäftsstelle der Stiftung in Königswinter, in Anwesenheit von Bundespräsident Professor Dr. Roman Herzog.
Rede des Bundespräsidenten
Oktober 1998
Vorstandsbeschluss zum neuen Sitz der Geschäftsstelle im Truman- Haus, Karl-Marx-Str. 2 in Potsdam-Babelsberg.
Januar 1999
Die von der Stiftung produzierte CD-ROM "Im Namen der Freiheit" wird mit dem Comenius-Gütesiegel ausgezeichnet.
Dezember 1999
Aufgabe der bisherigen Geschäftsstelle, des Margarethenhofs in Königswinter.
01.01.2000
Vorübergehender Einzug der Geschäftsstelle in den Weberpark, Alt Nowawes 67 in Potsdam-Babelsberg.
16.06.2000
Verabschiedung der Erklärung "Die Rechte von Minderheiten" auf der zweiten Minderheitenkonferenz der Stiftung in Berlin.
11.10.-26.11.2000
Ausstellung "Friedrich Naumann - Von Sachsen zur liberalen Weltpolitik" im Museum Lichtenstein/ Sachsen.
31.12.2000
Schließung der Bildungsstätten in Lauenburg und Kottenheide.
2001
Neuorientierung der politischen Bildungsarbeit in Deutschland: Einrichtung von Regionalbüros in Halle, Hannover, Lübeck und Wiesbaden. Aufbau eines virtuellen Bildungsangebotes via Internet
01.04.2001
Umzug der Geschäftsstelle der Friedrich-Naumann-Stiftung ins Truman-Haus in Potsdam-Babelsberg.
01.09.2001
Beginn der Kampagne "Neustart - eine Initiative für eine liberale Sozialpolitik".
31.12.2001
Schließung der Bildungsstätte in Konstanz.
Januar 2002
die Virtuelle Akademie und das Regionalbüro Stuttgart nehmen ihre Arbeit auf.
16.03.2002
Kongress „Das vereinte Deutschland auf dem Weg in das geeinte Europa“ in Halle mit Hans-Dietrich Genscher und ehemaligen Amtskollegen.
26.06.2002
Sommerfest unter dem Motto "Ungarn und Deutschland - enge Partner für Europa". An diesem Tag präsentierte sich die Stiftung zum ersten Mal in ihrer neuen Geschäftstelle. Der vorgesehene Termin zur feierlichen Eröffnung, der 14.09.2001, war wegen der Ereignisse des 11. September abgesagt worden.
18.07.2003
Graf Lambsdorff ehrt die First Lady von Taiwan, Wu Shu-chen, für ihr Lebenswerk.
18.10.2003
„Freiheit leben – Frieden sichern“ Vortrag des Dalai Lama in Berlin, im Anschluss findet die
4. Internationale Konferenz der Tibet-Unterstützungsgruppen in Prag statt.
10.11.2003
Kolloquium zur Zukunft liberaler Programmatik mit Prof. Werner Maihofer.
01.03.2004
Dr. Hans D. Barbier wird neuer Herausgeber der Zeitschrift ‚liberal’.
April 2004
Europäische Frauenkonferenz in Frankfurt/Main.
01.05.2004
Eröffnung des Regionalbüros München
November 2004
Das Büro Hamburg nimmt seine Arbeit auf.
14.02.2005
Die Virtuelle Akademie gewinnt den Europäischen E-Learning-Award‚ eureleA’.
16.06.2005
Der Dalai Lama verleiht an Graf Lambsdorff und die Friedrich-Naumann-Stiftung den ‚Light of Truth Award’.
16.06.2005
„60 Jahre liberaler Neubeginn“
Hans-Dietrich Genscher und Guido Westerwelle würdigen das Eintreten der Liberalen der ersten Stunde für ein freies und demokratisches Deutschland.
Juni 2005
Start der Bildungsinitiative „pro kopf“
07.04.2006
Dr. Wolfgang Gerhardt wird zum Vorsitzenden des Vorstands gewählt.
25.04.2007
Die Stiftung führt den neuen Namen Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit
http://www.fnst.org © Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit