Stationen auf dem Weg zum „Archiv des Liberalismus“
| 1948 | Der Vorsitzende der FDP in der britischen Besatzungszone, Dr. Franz Blücher und seine Mitarbeiterin, Dr. Erika Fischer, richten in der Geschäftsstelle der Partei in Bad Godesberg ein Archiv ein. Aufgabe dieses Archivs ist die Sammlung von politisch relevanten Dokumenten. |
| 1949 | Nach Gründung der FDP in den westlichen Besatzungszonen wird das Archiv aus dem „Büro Blücher“ in die Bundesgeschäftsstelle übernommen und unter der Leitung von Dr. Erika Fischer ausgebaut. |
| 1961 | Dr. Friedrich Henning übernimmt die Leitung des Archivs. Er sichert mit dem Nachlaß von Dr. Thomas Dehler einen der wichtigsten Bestände des Archivs. |
| 1961 | Einrichtung eines zentralen Parteiarchivs der LDPD in der Taubenstraße (später Dieckmannstraße) in Berlin. |
| 1968 | Erwerb des „Politischen Archivs“ der FDP durch die Friedrich-Naumann-Stiftung. Das Archiv wird zu einer wichtigen Forschungsstätte zur Geschichte des Liberalismus. |
| 1976 | Umzug der Bundesgeschäftsstelle und des Archivs in das Thomas-Dehler-Haus in der Baunscheidtstraße in Bonn. |
| 1979 | Die Stiftung Volkswagenwerk finanziert ein Projekt zur Erschließung der Quellen des Liberalismus. |
| 1982 | Dr. Monika Faßbender übernimmt die Leitung des Archivs. |
| 1983 | Mit Unterstützung der Stiftung Volkswagenwerk wird in Gummersbach als Anbau zur Bildungsstätte Theodor-Heuss-Akademie ein Archiv gebaut. |
| 1984 | Einweihung des Archivs und Umbenennung in „Archiv des Deutschen Liberalismus“. Das Archiv akquiriert systematisch die Bestände von Parlamentariern und schließt mit einer Reihe von Landesverbänden der FDP Verträge zur Übernahme von Akten ab. |
| 1989 | Herausgabe des Jahrbuches zur Liberalismus-Forschung. |
| 1991 | Übernahme der Akten der LDPD. |
| 1998 | Übernahme von Akten der European Liberal, Democrat and Reform Party (ELDR) |
| 2001 | Umbenennung in "Archiv des Liberalismus". |
Aufsatz zur "Geschichte des ADL" von Dr. Frölich




