Auf einem gemeinsamen Seminar der Friedrich-Naumann-Stiftung und des Institutes für unternehmerische Freiheit (IUF) waren sich die Teilnehmer einig: Wenn sie nach liberalen Prinzipien gestaltet wird, kann die Globalisierung für alle Menschen auf der Welt mehr Wohlstand schaffen.
Tatjana Linke, Deutsche Telekom-Stiftung
Detmar Doering, Leiter des Liberalen Instituts, belegte anhand zahlreicher Daten aus dem Economic Freedom Report den Zusammenhang zwischen wirtschaftlicher Freiheit und Wohlstand und Oliver Knipping, Vorsitzender des Institutes für Unternehmerische Freiheit, zeigte, wie der EU-Protektionismus viele Anstrengun-gen in den Entwicklungsländern zunichte macht. Die EU-Osterweiterung stand dann im Mittelpunkt des Beitrages von Tatjana Linke von der Deutsche Telekom Stiftung, die deutlich machte, wie marktwirtschaftliche Reformen in den Transformationsstaaten wirken.
Hildegard Strausberg, Korrespondentin der WELT
Anschließend bekamen die Teilnehmer die Möglichkeit, an konkreten Beispielen die Wege zu mehr Wohlstand zu diskutieren. Hildegard Strausberg, Korrespondentin der WELT zeigte in einem engagierten Plädoyer, welche Chancen sich für Lateinamerika eröffnen. Siegfried Herzog, Referatsleiter Asien der Friedrich-Naumann-Stiftung, machte anhand von Beispielen aus Bangladesch und Indien, die im öffentlichen Bewußtsein geradezu Synonyme für Armut sind, deutlich, dass gerade dort die Chancen der weltweiten Öffnung der Märkte genutzt werden und viele Menschen davon profitieren.
Seminarteilnehmer
In den intensiven Diskussionen standen die Rahmenbedingungen, die für die Globalisierung notwendig sind, im Mittelpunkt. Ohne Rechtsstaat und marktwirtschaftliche Ordnung, so eine Fazit des Seminars, bleibt gerade den Ärmsten der Weg zum Wohlstand verschlossen.