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Wolfgang Gerhardt: „Für Freiheit und Fairness“
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| Wolfgang Gerhardt |
Zum Jubiläumsjahr der Stiftung ist der Vorstandsvorsitzende
Wolfgang Gerhardt mit einem Positionspapier unter dem Titel „Für Freiheit und Fairness“ an die Öffentlichkeit gegangen.
„Bisher ist in Deutschland ein Überangebot an Politik vorhanden, das am Ende auf die Zerstörung der Kultur persönlicher Verantwortung hinausläuft“, sagt Wolfgang Gerhardt in der Schrift. Gerhardt beklagt, „Paternalismus, Staatsinterventionismus und kollektive Lösungen sind allenthalben auf der Tagesordnung. Sie stillen eine unbestimmte Sehnsucht nach verantwortungsfreier Sicherheit, die in keinem ausgewogenen Verhältnis mehr zur Freiheit steht.“
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Dem stellt Gerhardt die zentrale Forderung nach einem neuen Aufbruch entgegen: „Wir brauchen Mut, die Herausforderungen mehr als Chance, denn als Bedrohung zu sehen. Nur so, in Ermutigung und Zuversicht, können wir die vor uns liegenden Herausforderungen meistern.“ Gerhardt verlangt weiter eine neue Risikokultur – die in Deutschland verbreitete „manchmal gar irrationale Risikoaversion“ habe dem Land „ein nahezu ‚byzantinisch’ zu nennendes Regulierungssystem“ beschert, das „Ausdruck eines solch überbordenden Sicherheits- und Vermeidungsdenkens“ sei. Der Vorstandsvorsitzende fordert für Deutschland die „freiheitliche Vision eines Gemeinwesens, das von selbstbewussten Bürgern getragen wird, die sich nicht zuvorderst als Staatskunden empfinden.“
Mit kleinen Korrekturen sei es dabei nicht getan, so Gerhardt: „Unser Land kommt nicht umhin, seine politischen und gesellschaftlichen Systeme und Strukturen – darunter die sozialen, die fiskalischen wie auch die föderalen – von Grund auf zu renovieren.“
Das Papier "Für Freiheit und Fairness" können Sie kostenlos hier bestellen oder hier herunterladen (Format PDF).Wolfgang Gerhardt steht auf Veranstaltungen der Stiftung für die Freiheit Rede und Antwort zu seinen Thesen. Die genauen Termine entnehmen Sie bitte unserem Veranstaltungskalender.