Veranstaltung der Friedrich – Naumann – Stiftung für die Freiheit zum Thema: “Schule - Sport – Verein“ am 26.05.2008 in Magdeburg
In einer Veranstaltung der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit wurde das Zusammenspiel von Schule und Vereinen in Magdeburg unter die Lupe genommen. Referenten waren u.a. Heinrich Wiemeyer, Schulleiter des Norbertusgymnasiums, Dr. Ralf Gröpler, 1. Vorsitzender des SC Norbertus, André Willms, SSB Magdeburg und Olympiasieger im Rudern, und Riccardo Fiedler, Manager der „Neustadt-Tiger“. Die Moderation hatte Heinz-Josef Sprengkamp, sachkundiger Bürger im Jugendhilfeausschuss.
Selbst Fußballvereine können heute nicht mehr davon ausgehen, dass sich die Nachwuchsmannschaften automatisch füllen. Sie müssen aktiv für ihr Angebot werben. Der Erfolg beispielsweise des BSV 79, des größten Handballvereins in Sachsen-Anhalt mit gleich sechs E-Jugend-Mannschaften, ist u.a. darauf zurückzuführen, dass die verantwortlichen Übungsleiter mit ihren Angeboten frühzeitig in Kindergärten und Schulen auftreten. In den KIDS-Gruppen wird z.B. die Bewegung, der Umgang mit den verschiedensten Spielgeräten und natürlich dem Ball geschult.
Andere Vereine, z.B. der TuS 1860 Magdeburg („Neustadt-Tiger“) oder Fortuna Magdeburg („Nord-Löwen“), haben eine „Marke“ etabliert bzw. sind dabei, diese „Marke“ mit Leben zu erfüllen. Sie präsentieren neue Identifikationsangebote für die Kinder, sie warten mit Aktionen (Kulturausflüge, Zoobesuch, Trainingslager, Ausflüge zu Turnieren) auf, die über den klassischen Wettkampfbetrieb hinausreichen.
Eine eigene Zeitung oder ein guter Internetauftritt sind weitere Möglichkeiten, für das eigene Angebot gezielt zu werben. Beides bietet auch der SC Norbertus, ein Fußball-Schulverein am Norbertusgymnasium, der dem Begegnungskonzept der Schule verpflichtet ist und kürzlich sogar auf Bundesebene mit den „Sternen des Sports“ ausgezeichnet wurde. Der SC Norbertus nimmt nicht am Punktspielbetrieb teil, dafür an zahlreichen Turnieren in anderen Bundesländern und im Ausland. Er veranstaltet seit Jahren mittlerweile überregional bekannte Turniere mit einem entsprechenden Begleitprogramm und wirbt damit für die Landeshauptstadt, die sich auch als Sportstadt versteht. Die Turnhalle des Norbertusgymnasiums wird von zahlreichen Vereinen aus dem Norden Magdeburgs genutzt.
Die Zusammenarbeit der Vereine mit den Kindergärten und den Schulen kann jedoch noch weiter verbessert werden, z.B. durch
- mehr Ballsport-Arbeitsgemeinschaften im Rahmen des
Landesprogramms „Schule und Verein“
- verbindliche Kooperationsvereinbarungen zwischen Schulen und
Vereinen als Grundlage der Ballsport-AG (in Magdeburg gibt es gerade
einmal 13 solcher Vereinbarungen)
- die Beteiligung der Schulen an Wettkämpfen, z.B. den
Stadtjugendspielen, die in manchen Disziplinen noch erheblich
verbessert werden kann
- Tage des Sports oder Olympische Spiele in den Schulen, bei denen die
Vereine ihr Angebot präsentieren können.
Wichtige Rahmenbedingungen sind, dass
- das Land die Förderung des Programms „Schule und Verein“ im
bisherigen Umfang aufrecht erhält, weil ansonsten erneut ein Einbruch
bei den Teilnehmerzahlen zu befürchten wäre
- es nicht zu Terminüberschneidungen bei wichtigen Wettkämpfen kommt
- intensiver als bisher für Wettkampfangebote an den Schulen geworben
wird – ein Fax allein reicht da nicht aus
- in den Vereinen die Verantwortlichkeit für die Zusammenarbeit mit
Schulen klar geregelt ist.
Heiner Sprengkamp
Liberales Forum Magdeburg
Selbst Fußballvereine können heute nicht mehr davon ausgehen, dass sich die Nachwuchsmannschaften automatisch füllen. Sie müssen aktiv für ihr Angebot werben. Der Erfolg beispielsweise des BSV 79, des größten Handballvereins in Sachsen-Anhalt mit gleich sechs E-Jugend-Mannschaften, ist u.a. darauf zurückzuführen, dass die verantwortlichen Übungsleiter mit ihren Angeboten frühzeitig in Kindergärten und Schulen auftreten. In den KIDS-Gruppen wird z.B. die Bewegung, der Umgang mit den verschiedensten Spielgeräten und natürlich dem Ball geschult.
Andere Vereine, z.B. der TuS 1860 Magdeburg („Neustadt-Tiger“) oder Fortuna Magdeburg („Nord-Löwen“), haben eine „Marke“ etabliert bzw. sind dabei, diese „Marke“ mit Leben zu erfüllen. Sie präsentieren neue Identifikationsangebote für die Kinder, sie warten mit Aktionen (Kulturausflüge, Zoobesuch, Trainingslager, Ausflüge zu Turnieren) auf, die über den klassischen Wettkampfbetrieb hinausreichen.
Eine eigene Zeitung oder ein guter Internetauftritt sind weitere Möglichkeiten, für das eigene Angebot gezielt zu werben. Beides bietet auch der SC Norbertus, ein Fußball-Schulverein am Norbertusgymnasium, der dem Begegnungskonzept der Schule verpflichtet ist und kürzlich sogar auf Bundesebene mit den „Sternen des Sports“ ausgezeichnet wurde. Der SC Norbertus nimmt nicht am Punktspielbetrieb teil, dafür an zahlreichen Turnieren in anderen Bundesländern und im Ausland. Er veranstaltet seit Jahren mittlerweile überregional bekannte Turniere mit einem entsprechenden Begleitprogramm und wirbt damit für die Landeshauptstadt, die sich auch als Sportstadt versteht. Die Turnhalle des Norbertusgymnasiums wird von zahlreichen Vereinen aus dem Norden Magdeburgs genutzt.
Die Zusammenarbeit der Vereine mit den Kindergärten und den Schulen kann jedoch noch weiter verbessert werden, z.B. durch
- mehr Ballsport-Arbeitsgemeinschaften im Rahmen des
Landesprogramms „Schule und Verein“
- verbindliche Kooperationsvereinbarungen zwischen Schulen und
Vereinen als Grundlage der Ballsport-AG (in Magdeburg gibt es gerade
einmal 13 solcher Vereinbarungen)
- die Beteiligung der Schulen an Wettkämpfen, z.B. den
Stadtjugendspielen, die in manchen Disziplinen noch erheblich
verbessert werden kann
- Tage des Sports oder Olympische Spiele in den Schulen, bei denen die
Vereine ihr Angebot präsentieren können.
Wichtige Rahmenbedingungen sind, dass
- das Land die Förderung des Programms „Schule und Verein“ im
bisherigen Umfang aufrecht erhält, weil ansonsten erneut ein Einbruch
bei den Teilnehmerzahlen zu befürchten wäre
- es nicht zu Terminüberschneidungen bei wichtigen Wettkämpfen kommt
- intensiver als bisher für Wettkampfangebote an den Schulen geworben
wird – ein Fax allein reicht da nicht aus
- in den Vereinen die Verantwortlichkeit für die Zusammenarbeit mit
Schulen klar geregelt ist.
Heiner Sprengkamp
Liberales Forum Magdeburg
Tag der offenen Tür im Thüringer Landtag
Die „Friedrich Naumann - Stiftung für die Freiheit“ im Thüringer Landtag.
Am Samstag, den 09. Juni 2007, veranstaltete der Thüringer Landtag seinen traditionellen Tag der offenen Tür. Wie schon die Jahre zuvor, war auch dieses Mal wieder das Landesbüro Thüringen der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit mit eine Stand vor Ort.
| Matthias Purdel Landesbeauftragter Thüringen |
Veranstaltungsreihe "Antisemitismus heute"
Das Regionalbüro Halle der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit startet am 11. Juni 2007 in Jena seine Veranstaltungsreihe "Antisemitismus heute" Die Auftaktverantaltung findet zum Thema: "Der Holocaust und die Gründung Israels - gab es einen Zusammenhang?"
statt.
statt.
Festveranstaltung zum 125. Geburtstag von Prof. Dr. Erhard Hübener
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| Hans-Dietrich Genscher |
"Vom Rechtsstaat zum Sicherheitsstaat?"
Die Friedrich-Naumann-Stiftung, Liberales Forum Weimar hatte am 22. September 2006 zur Diskussion „Vom Rechtsstaat zum Sicherheitsstaat?“ in das Weimarer Goethe-Institut eingeladen.




