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DDP und DVP versuchten im Frühjahr 1933 einen sowohl Anpassung als auch Behauptung verfolgenden Kurs, der u. a. zur Zustimmung zu Hitlers Ermächtigungsgesetz am 23. März führte, letztlich aber erfolglos blieb. Als dann ihre Mandate im preußischen Landtag einfach von den Nationalsozialisten für ungültig erklärt wurden, erklärte der Vorstand der jetzt unter dem Namen Staatspartei auftretenden DDP am 28. Juni 1933:
„Die Deutsche Staatspartei wird hiermit aufgelöst. Sämtliche Landesverbände, Wahlkreisorganisationen und Ortsgruppen … haben damit zu bestehen aufgehört.“ Als zwei Wochen später auch die wenigen liberalen Reichstagsmandate kassiert wurden, gab es zum erstmals seit rund 100 Jahren in Deutschland weder liberalen Organisationen noch Fraktionen.
Das Ende der Parteien bei bundestag.de
Dokument: Brief Abwicklungsstelle der Deutschen Staatspartei vom 15.07.1933 (Quelle: ADL, Bestand Fritz Greuner, N99-152)
Liberale Stichtage 2008 - mit dieser Serie erinnert das Archiv des Liberalismus im Jubiläumsjahr der Stiftung in unregelmäßigen Abständen an Ereignisse und Personen aus der Geschichte des deutschen Liberalismus. Alle bisherigen ‚Stichtage’ finden Sie hier.
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