Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit - 25.5. - Liberale Stichtage: Johannes Kaempf, Berliner Stadtältester und Reichstagspräsident, stirbt in Berlin [Druckversion]
25.5. - Liberale Stichtage: Johannes Kaempf, Berliner Stadtältester und Reichstagspräsident, stirbt in Berlin
Der in Neuruppin 1842 geborene Bankier Johannes Kaempf vertrat seit 1903 den ersten Berliner Wahlkreis und damit das Zentrum der Hauptstadt, das zwischen 1867 und 1918 nur liberale Abgeordnete in den Reichstag entsandte. Wegen seiner Verdienste um Berlin wurde er 1899 als „Stadtältester“ gewürdigt; 1912 wählte ihn der Reichstag an der Spitze eines rein liberalen Präsidiums zum Reichstagspräsidenten.
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| Johannes Kaempf |
Der in Neuruppin 1842 geborene Bankier Johannes Kaempf vertrat seit 1903 den ersten Berliner Wahlkreis und damit das Zentrum der Hauptstadt, das zwischen 1867 und 1918 nur liberale Abgeordnete in den Reichstag entsandte. Wegen seiner Verdienste um Berlin wurde er 1899 als „Stadtältester“ gewürdigt; 1912 wählte ihn der Reichstag an der Spitze eines rein liberalen Präsidiums zum Reichstagspräsidenten.
Unter seiner Ägide wurde 1916 endlich die berühmte Inschrift „Dem deutschen Volke“ am Giebel des Reichstagsgebäudes angebracht. Kaempf war der bisher letzte liberale Präsident eines nationalen Parlaments in Deutschland.
Johannes Kaempf bei Wikipedia
Geschichte der Stadtältestenwürde
Dokumente:
Todesmeldung Kaempf in der Heimatchronik von Gertrud Bäumer (Die Hilfe, Nr. 23 vom 06.06.1918, S. 263)
Auszug aus einem Manuskript von Friedrich Böttcher über die Wahl des Reichstagspräsidiums 1912 mit Transkription (Quelle: Archiv des Liberalismus, Bestand Friedrich Böttcher, N45-1106/1 und Jahrbuch zur Liberalismus-Forschung 1992)
Liberale Stichtage 2008 - mit dieser Serie erinnert das Archiv des Liberalismus im Jubiläumsjahr der Stiftung in unregelmäßigen Abständen an Ereignisse und Personen aus der Geschichte des deutschen Liberalismus. Alle bisherigen ‚Stichtage’ finden Sie hier.
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