Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit - 16.5. - Liberale Stichtage: Vor 80 Jahren - Rudolf Heinze stirbt in Dresden [Druckversion]




16.5. - Liberale Stichtage: Vor 80 Jahren - Rudolf Heinze stirbt in Dresden


Der 1865 in Oldenburg geborene Jurist machte zunächst in der sächsischen Justizverwaltung und am Reichsgericht Karriere; 1907 wurde er in Dresden für die Nationalliberalen in den Reichstag gewählt, dem er auch von 1920 bis zu seinem Tod für die DVP angehörte. Seit Mitte 1918 sächsischer Justizminister leitete er im Herbst 1918 kurzzeitig die letzte kgl.-sächsische Regierung.




Rudolf Heinze
Der 1865 in Oldenburg geborene Jurist machte zunächst in der sächsischen Justizverwaltung und am Reichsgericht Karriere; 1907 wurde er in Dresden für die Nationalliberalen in den Reichstag gewählt, dem er auch von 1920 bis zu seinem Tod für die DVP angehörte.

Titelbild einer Druckschrift „Grundsätze der Deutschen Volkspartei“
Seit Mitte 1918 sächsischer Justizminister leitete er im Herbst 1918 kurzzeitig die letzte kgl.-sächsische Regierung. Nach 1918 stand er zweimal an der Spitze des Reichsjustizministeriums. In der Krise von 1923 ernannte Reichskanzler Stresemann seinen Parteifreund zum sächsischen Reichskommissar, um die durch eine SPD-KPD-Regierung im Lande ausgelösten Wirren zu überwinden.

Biografie

Liberale Stichtage 2008 - mit dieser Serie erinnert das Archiv des Liberalismus im Jubiläumsjahr der Stiftung in unregelmäßigen Abständen an Ereignisse und Personen aus der Geschichte des deutschen Liberalismus.




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