Bei den teilnehmerorientierten Veranstaltungen werden zunächst „Freiheits“-einschränkende Bedingungen und Verhältnisse gesammelt, um dann eine Art liberale Ordnungslehre zu skizzieren, die von den Devisen „Freiheit vor Gleichheit“, „Erwirtschaften vor Verteilen“ und „Privat vor Staat“geprägt ist.
Ausgangspunkt für diese Veranstaltungen ist neben der Neuausrichtung der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit auch der Gleichheits-Wahn in Deutschland, der jüngst durch eine von der ZEIT in Auftrag gegebenen demoskopischen Studie belegt wird, die anhand weit verbreiteter egalitärer und etatistischer Haltungen in der Wahlbevölkerung einen signifikanten Linksruck in der Wahlbevölkerung ausmachte.
Demgegenüber gilt es, die liberalen Primärwerte Selbsttätigkeit, Risikobereitschaft und Verantwortung für sich und die Seinen wieder zur Geltung zu bringen und sie politisch im Rahmen einer freiheitlichen Rechtsstaatordnung sowie einer wettbewerblich florierenden Marktwirtschaft gegen den verschwenderisch agierenden bürokratischen Wohlfahrtssaat in Stellung zu bringen.
Ganz im Sinne von Abraham Lincoln, der 1865 bereits das Verhältnis von individueller Freiheit und sozialer Stabilität in beneidenswert einfachen und prägnanten Worten charakterisiert hat .
Die Veranstaltungsreihe wird im Oktober in Ostwestfalen und im Münsterland fortgesetzt.
Klaus Füßmann, Leiter des Veranstaltungsprogramms der Theodor-Heuss-Akademie
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