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Frauen starten durch: Karrierestrategien für Beruf und Politik

Prof. Ruschitzka, Vorsitzende der Kölner Wissenschaftsrunde mit Susanne Schaperdot, Landesvorsitzende NRW der Liberalen Frauen, NRW-Innovationsminister Pinkwart und Birgit Lamm, Theodor-Heuss-Akademie
„Karrierestrategien in Wirtschaft, Wissenschaft und Politik“ – das war der Titel eines Tageskongresses, zu dem die Friedrich-Naumann-Stiftung zusammen mit den Liberalen Frauen NRW in den Technologiepark Köln eingeladen hatte. Die Veranstaltung stieß auf ein so großes Echo, dass schon eine Woche vorher alle Teilnehmerplätze ausgebucht waren. NRW-Innovationsminister Prof. Pinkwart eröffnete die Konferenz mit einer zukunftsorientierten Rede zum Thema „Wissenschafts- und Hochschulstandort Nordrhein-Westfalen“.

Talkrunde mit Andera Gadeib, Dr. Engel-Hömke, Barbie Haller (Moderation), Ulrike Flach MdB und Prof. Ruschitzka
Danach moderierte Barbie Haller eine Expertinnenrunde zum Thema „Spitzenforschung fördern – mit Innovationen zum wirtschaftlichen Erfolg“. An dieser Runde nahmen die Vorsitzende der Kölner Wissenschaftsrunde Prof. Dr. Margot Ruschitzka, die Bundestagsabgeordnete Ulrike Flach, die Innovationspreisträgerin der Stadt Aachen Andera Gadeib sowie die Marketing-Leiterin des Life Science Unternehmens Vita34 Dr. Susanne Engel-Hömke teil. Eine Forderung der Runde war: Die systematische Förderung von Mädchen muss schon in Schule und Kindergarten erfolgen. Nur wenn dort bereits die richtigen Anreize gesetzt werden, kann man später Spitzenleistungen erreichen.

Susanne Schaperdot (Mitte) im Gespräch mit Angela Freimuth, Landtags-Vizepräsidentin in NRW (links) und Prof. Dr. Hagengruber, Universität Paderborn
Außerdem betonten die Teilnehmerinnen, wie wichtig es ist, sich rechtzeitig für den späteren Berufsweg tragfähige Netzwerke aufzubauen. Diese Aussage bestätigten nach der Mittagespause auch die NRW-Landtagsvizepräsidentin Angela Freimuth und die Philosophie-Professorin Dr. Hagengruber aus Paderborn in ihrer Talkrunde mit der Landesvorsitzenden der Liberalen Frauen NRW, Susanne Schaperdot. Anschließend berichtete Annette Nimzik, Leiterin Personalentwicklung des RWE-Konzerns, über ihre Erfahrungen als Führungskraft in einem Großunternehmen.

Nach diesen Vorträgen und Diskussionsrunden, bei denen die Tagungsgäste die Erfahrungen erfolgreicher Vorbilder diskutieren konnten, sammelten die Teilnehmerinnen in verschiedenen Workshops zu Themen wie „Networking“, „Berufliche Kommunikation“ und „Selbstmarketing“ weitere Anregungen für die eigene Berufsplanung.

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