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Liberalismus-Crashkurs der THA im Vorfeld der bevorstehenden Bundestagswahl

Politische Bildung in der Kneipe
Klaus Füßmann, Leiter des Veranstaltungsprogramms der THA, diskutierte mit den Teilnehmern in der stimmungsvollen "KulturSchmiede" über die Grundprinzipien liberaler Politik in einer Situation rot-grünen Regierungsscheiterns in Düsseldorf und Berlin.
Wie kein anderes Land in Europa leidet Deutschland unter einer mentalen Blockade und Reformresistenz, die der Philosoph Peter Sloterdijk jüngst mit der provokativen Formel versah: „Wir haben nach 1945 vom Nationalsozialismus auf Sozialnationalismus umgestellt, parteiübergreifend.“ In der Tat hat sich in den letzten Jahrzehnten ein bürokratischer Wohlfahrtsstaat in Deutschland etabliert, der die Rundumfürsorge und Staatsverschuldung in die Höhe und die Lebenstüchtigkeit und das wirtschaftliche Wachstum in die Tiefe getrieben hat.
Die Teilnehmer waren sich einig, dass nur eine ordnungspolitische Generalerneuerung unseres Landes, die konsequent die Vereinfachung des Steuersystems, die partielle Umstellung der umlagefinanzierten sozialen Sicherungssysteme auf Kapitaldeckung, die Deregulierung des Arbeitsrechtes und des Tarifkartells und den radikalen Bürokratieabbau vorantreibt, wieder Leistungs- , Wachstums- und Optimismusimpulse setzen kann. Diese nahezu patriotische Großanstrengung kann nur gelingen, wenn die Prinzipien "Freiheit vor Gleichheit", "Erwirtschaften vor Verteilen" und "Private vor öffentlich-rechtliche Organisation" gebührend Geltung bekommen.
Ähnliche Veranstaltungen werden folgen.

Positionspapier von Klaus Füßmann zu den Fehlsteuerungen wohlfahrtsstaatlicher Politik

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