Für die russische Opposition könnte der Schritt eines Mannes entscheidend werden: Gregori Jawlinski, langjähriger Vorsitzender der russischen demokratisch-liberalen Partei Jabloko, hat jüngst seinen Platz für einen Nachfolger frei gemacht. Jawlinskis neue Rolle ist umstritten. Nach wie vor "sitzt er auf den Ressourcen der Partei und will lieber Unterstützung von Nicht-Regierungs-Organisationen als von anderen Parteien", erläutert Falk Bomsdorf. Seit 1993 leitet er das Moskauer Büro der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit.
Frankfurter Rundschau, 01.07.08
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