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22.06.2008: Inszenierter Fackeljubel in Lhasa

Die KP hat nichts dem Zufall überlassen: Haufenweise Polizei sicherte den Fackellauf, die Bürger Lhasas mussten zu Hause bleiben. So demonstrierte man die Herrschaft über die Provinz. Dagegen warb der außenpolitische Experte Yang Chengxu, ehemaliger Leiter des Instituts für internationaler Studien des Pekinger Außenministeriums, um Verständnis für die chinesischen Sicherheitsmaßnahmen in Lhasa. Nach den Märzunruhen in Tibet sei immer klarer geworden, dass das westliche Ausland die tibetische Exilbewegung fördere und finanziere. Ein Beispiel sei das Tibet-Programm der FDP-nahen Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit.
tageszeitung, 22.06.08

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