Als im März vor fünf Jahren die amerikanisch geführte Militärinvasion im Irak begann, lebten nach Schätzungen westlicher Diplomaten in Bagdad noch knapp eine Million Christen im Land. Heute sind es nur noch knapp halb so viele. Eine Umsiedlung zum Beispiel nach Deutschland sei allenfalls eine „kurzfristige Lösung“, äußerten Chaldäer wie Yeziden jetzt auf einer Tagung der deutschen Gesellschaft für bedrohte Völker und der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit in Frankfurt.
Frankfurter Allgemeine, 16.04.08
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