Im Rahmen seines Deutschland-Besuchs ist der Dalai Lama am Samstag in Wiesbaden mit dem Vorstandsvorsitzenden der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, Dr. Wolfgang Gerhardt MdB, zusammengetroffen. In dem Gespräch ging es um die weitere Zusammenarbeit zwischen Seiner Heiligkeit und der Stiftung für die Freiheit. Der Dalai Lama bedankte sich bei Gerhardt für die seit Jahren andauernde kontinuierliche Unterstützung, die vor allem für die vielen Tibet-Unterstützergruppen wichtig sei.
Gerhardt nahm die Gelegenheit wahr, Bundeskanzlerin Angela Merkel Respekt für ihren Mut auszudrücken, den Dalai Lama in Berlin zu empfangen: „Viele europäische Politiker und auch ihr Amtsvorgänger hatten diesen Mut nicht“, sagte Gerhardt und verwies auf die von der Stiftung für die Freiheit im Frühjahr mit veranstaltete Konferenz der Tibet-Unterstützergruppen in Brüssel, in deren Vorfeld der Belgische Botschafter in den USA an den Dalai Lama herangetreten war und ihn in diplomatischer Sprache hatte wissen lassen, dass sein Besuch in Brüssel und seine Teilnahme im Hinblick auf den bevorstehenden Besuch des Belgischen Kronprinzen und einer Wirtschaftsdelegation in China unerwünscht sei. Darauf sagte der Dalai Lama seinen Besuch ab. „Wir sind immer an guten Beziehungen zu China interessiert“, so Gerhardt weiter, „lassen uns aber nicht vorschreiben, wen wir einladen und wen nicht.“
Die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit unterstützt die Exiltibeter seit vielen Jahren in ihrem Bestreben, ihre Identität, ihre Sprache, ihre Kultur zu bewahren und in ihre Heimat zurückzukehren.
Eine für die Veröffentlichung freigegebene Aufnahme von dem Treffen finden Sie unter www.freiheit.org im Bereich Presse/Presse-Downloads.
Pressemitteilung als PDF
|



