Diskussion mit Rainer Eppelmann und Zeitzeugen
Wer sich unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg in der sowjetischen Besatzungszone und der DDR politisch engagierte, ging ein hohes Risiko ein, wenn dies im Widerspruch zur Ideologie der Besatzungsmacht stand. Innenpolitisch verfolgten der sowjetische Geheimdienst und die Staatssicherheit jeden in der DDR, der sich gegen das stalinistische Regime stellte. Als „Feinde“ wurden sie verschleppt, verhaftet, verurteilt, in vielen Fällen zum Tode. Unter den Opfern waren auch 71 Mitglieder der LDP(D). Zeitzeugen sprechen im Truman-Haus in Potsdam-Babelsberg über diese höchst schwierige Phase in der Geschichte des deutschen Liberalismus.
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