Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit - 13.07.2007: Deutschlands Universitäten brauchen sich im Wettbewerb nicht zu verstecken [Druckversion]




13.07.2007: Deutschlands Universitäten brauchen sich im Wettbewerb nicht zu verstecken



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13.07.2007: Deutschlands Universitäten brauchen sich im Wettbewerb nicht zu verstecken

Stiftung für die Freiheit legt Walter Hinderers Studie „Die deutsche Exzellenzinitiative und die amerikanische Eliteuniversität“ vor

Ab Mitte Juli 2007 entscheiden die Gutachter über die Vollanträge von Universitäten im Rahmen der 2. Runde der Exzellenzinitiative. Es geht um viel. Denn es dürfte gelten: „The winner takes it all.“ Es gibt schon Zusagen oder zumindest Hinweise, dass Länder ihren Siegern im Wettbewerb noch Geld auf die Bundes-Förderung der Exzellenzinitiative drauflegen werden.

Walter Hinderer (Princeton) bringt seine Erfahrungen in die deutsche Exzellenzinitiative ein: Als Professor in Princeton verfasste er die nun vorliegende Studie für die Reihe „Argumente der Freiheit“ des Liberalen Instituts der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit. Darum geht es: Wie können die deutschen Hochschulen im Wettbewerb wieder den Rang erreichen, der die deutsche Universität von Humboldt bis Einstein und Planck über 150 Jahre in Europa und weltweit ausgezeichnet hat?

Allzu oft werden Elemente der Erfolgsgeschichte amerikanischer Eliteuniversitäten aus ihrem kulturellen Kontext gelöst und eben ohne „geistiges Band“ den deutschen Universitäten aufgepfropft, vor allem ohne die Freiheit in Forschung und Lehre, die amerikanische Privatuniversitäten, im Vergleich zu deutschen Universitäten genießen. Das Potential in Deutschland ist da. Je dürftiger aber die finanzielle Ausstattung der deutschen Hochschulen bei drastisch steigenden Anforderungen bleibt, desto wichtiger wird es für Exzellenz deutscher Universitäten, den Ordnungsrahmen föderalen Wettbewerbs von autonomen Hochschulen zu gestalten.

Journalisten können die Studie kostenlos beziehen. Wenden Sie bitte sich mit Angabe ihrer Redaktion unter 0331.7019-214 oder boris.eichler@fnst-freiheit.org an Boris Eichler.

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