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07.11.2006: Friedrich-Naumann-Stiftung setzt Zeichen

„Kinder, Fußgänger und Radfahrer am Griebnitzseeufer willkommen!“

Truman-Haus der Friedrich-Naumann-Stiftung
Die Friedrich-Naumann-Stiftung nimmt in der Auseinandersetzung um die Zukunft des Griebnitzsees-Uferwegs mit Taten statt Worten Stellung: Am Mittwoch, 8. November 2006, ab 10 Uhr, wird die Stiftung für liberale Politik drei Schilder mit der Aufschrift „Wir begrüßen alle Kinder, Fußgänger und Radfahrer. Benutzung des Weges auf eigene Gefahr – kein Winterdienst!“ am Uferweg aufstellen.

Damit soll dem Wunsch der Friedrich-Naumann-Stiftung Ausdruck verliehen werden, den Uferweg in seiner Gesamtheit für die Öffentlichkeit freizuhalten. „Der Uferweg ist nicht nur wichtig als Spazierweg, Radweg, Arbeits- und Schulweg. Er ist zugleich ein historischer Ort, an dem die Teilung und die Geschichte Deutschlands besonders anschaulich gemacht werden kann“, sagte Rolf Berndt, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Stiftung.

Uferweg und Neubau der Friedrich-Naumann-Stiftung
Berndt verwies auf Art. 14 des Grundgesetzes, in dem es heißt: „Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.“ Als Seeanrainer wolle die Friedrich-Naumann-Stiftung dieser Forderung des Grundgesetzes Geltung verschaffen: „Soweit es unser Grundstück betrifft, teilen wir gerne mit der Öffentlichkeit. Wir verzichten gerade an dieser geschichtsträchtigen Stelle bewusst auf Mauern, Hecken, Verbotsschilder oder Zäune.“



Download:

Foto Truman-Haus (hochaufeglöst, 2,9 MB)
Foto Uferweg/Neubau (hochaufgelöst, 3,0 MB)

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