Otto Graf Lambsdorff: Engagement für Freiheit und Verwirklichung der universellen Menschenrechte
Am 10. März 2005 ist der 46. Jahrestag des tibetischen Nationalaufstandes. Er wurde von den chinesischen Truppen, die 1950 unrechtmäßig in Tibet eingedrungen waren und es seitdem besetzt halten, blutig niedergeschlagen. Als Ausdruck des Protestes, der Solidarität und der Unterstützung der Tibeter wird an diesem Tag die tibetische Flagge weltweit an öffentlichen Gebäuden aufgezogen.
Erfreulicherweise nimmt die Beteiligung an dieser Aktion jedes Jahr zu. Rund 650 Städte, Gemeinden und Landkreise protestieren in Deutschland damit gegen die Unterdrückung des tibetischen Volkes. „Die Forderung der Tibeter, in kultureller, sprachlicher und religiöser Autonomie ihr Leben selbst bestimmen zu können, verdient unser Engagement, denn es ist ein Engagement für Freiheit und Verwirklichung der universellen Menschenrechte“, so der Vorstandsvorsitzende Graf Lambsdorff.
Zur Verwirklichung der elementaren Freiheitsrechte der Tibeter fördert die Friedrich-Naumann-Stiftung die Vernetzung der Tibetgruppen durch Konferenzen und beteiligt sich an Aktionen wie das Hissen der tibetischen Flagge. Im Oktober 2003 unterstützte sie die 4. Internationale Konferenz der über 250 Tibet Support Groups, die aus aller Welt in Prag zusammenkamen. Im Vorfeld besuchte der Dalai Lama auf Einladung der Friedrich-Naumann-Stiftung Berlin.
Die Menschenrechtslage in Tibet ist nach wie vor bedrückend. Einschränkungen bei der freien Religionsausübung und Todesurteile sind immer noch an der Tagesordnung. „Solange hier keine nachhaltige Besserung eintritt, ist es erforderlich, dass wir durch die Flaggenaktion unsere Stimme erheben und für den Schutz von Menschenrechten und die Freiheitsrechte der Tibeter eintreten“, so Lambsdorff.
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