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| Jürgen Morlok |
Die Olympischen Spiele sollten – wie 2001 vom Vizepräsidenten des Pekinger Organisationskomitees, Wang Wie, vor der Vergabe versprochen – dazu genutzt werden, die Menschenrechtslage der Tibeter in China zu verbessern. Einen Boykott der Olympischen Sommerspiele lehnt die Stiftung aber ab. Dennoch böten die Spiele die Chance „die breite öffentliche Aufmerksamkeit zu nutzen, um auf die Menschenrechtslage der Tibeter in China hinzuweisen.“ Das sagte der Vorsitzende des Vorstands der Stiftung für die Freiheit, Wolfgang Gerhardt.
Die Stiftung fordert China zum Dialog mit dem Dalai Lama auf, um eine Entschärfung der Lage zu erreichen. „Der Dalai Lama ist das religiöse und kulturelle Oberhaupt der Tibeter“, so Morlok, „das muss Peking endlich akzeptieren.“ Auf friedlichen Demonstrationen, auch zur Einhaltung der Menschenrechte, werde man die Stiftung immer an seiner Seite wissen. Dabei handle man stets auf Grundlage der Beschlüsse der Bundesregierung und stelle die Ein-China-Politik nicht in Frage. Die Stiftung will sich weiter dafür einsetzen, dass die religiöse und kulturelle Autonomie Tibets als Bestandteil der Volksrepublik China anerkannt und vollständig umgesetzt wird, wie es in der chinesischen Verfassung festgelegt ist.
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| Wolfgang Gerhardt |
Die chinesische Regierung hatte eine von der Stiftung veranstaltete Konferenz mit Teilnahme des Dalai Lama im Juni 1996 zum Anlass genommen, das Pekinger Büro zu schließen. Die Aufforderung des Europäischen Parlaments an Peking im Jahr 2005, das Büro wieder zuzulassen, blieb ungehört.
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