|
Das Leben erzählen - künstlerische Freiheit und Autobiografie vom 17.10.2008 bis 19.10.2008 |
  | |||||||||
|
Beim Lesen einer Autobiographie, eines Tagebuchs oder beim Schauen eines biographischen Filmes stellt sich nahezu zwangsläufig die Frage nach dem Verhältnis von Fakten und Fiktion und damit nach der künstlerischen Freiheit. Der Leser einer Autobiographie etwa fragt sich vermutlich zu Recht, ob sich das Erzählte tatsächlich genau so abgespielt hat. Und der Zuschauer einer Filmbiographie wundert sich ebenso berechtigt über die lückenlose Darstellung einer Lebensgeschichte, obwohl über den Protagonisten doch im Grund kaum etwas bekannt ist. In dem Seminar sollen anhand ausgewählter (auto) biographischer Filme und Texte die Grenzen künstlerischer Freiheit diskutiert und auch der Bezug auf die mitunter vehement geführten öffentlichen Debatten um ‚Dichtung und Wahrheit’ in autobiographischen Texten und Filmen hergestellt werden. Außerdem soll ganz grundsätzlich danach gefragt werden, warum Menschen einerseits das Bedürfnis haben, ihre eigene Lebensgeschichte zu erzählen und weshalb anderseits die Nachfrage nach solchen Texten und Filmen so groß ist. Bereits ein kurzer Blick auf Bestsellerlisten und Kinocharts verdeutlicht, dass der ‚Markt für Lebensgeschichten’ Hochkonjunktur hat – insbesondere vor diesem Hintergrund besitzt die Frage nach dem Verhältnis von künstlerischer Freiheit und dem Erzählen aus dem eigenen Leben eine gesteigerte Relevanz. In Zusammenarbeit mit dem Stipendiaten-Arbeitskreis „Kultur“ € 90 / € 50 |
||||||||||
|
Download: Programm
|
||||||||||
|
Online-Anmeldung
|
||||||||||
|
Veranstaltungsort:
|
||||||||||
|
E-Mail Kontakt: Britta.Hald@freiheit.org |
||||||||||
|
Veranstalter:
|
||||||||||
|



